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Datenschutz beginnt vor dem Prompt
Viele Datenschutzdebatten über generative KI beginnen beim Anbieter: Wo steht der Server? Wird eine Eingabe zum Training verwendet? Wie lange speichert das Modell den Chat? Das sind wichtige Fragen. Sie kommen jedoch zu spät, wenn vorher ungeprüft ganze Akten, Postfächer oder Gesprächsverläufe in den Kontext gelangt sind. ChocoPolitico bezeichnet diesen Punkt als „Flaschenhals vor dem Modell“. [1] Die europäische Datenschutz-Grundverordnung verlangt Zweckbindung und Datenminimierung; personenbezogene Daten sollen angemessen, erheblich und auf das für den Zweck notwendige Maß beschränkt sein. Sie verlangt außerdem Datenschutz durch Technikgestaltung und datenschutzfreundliche Voreinstellungen. [2] Für FlameP folgt daraus eine klare Reihenfolge: zuerst Zweck und Raum bestimmen, dann Informationen klassifizieren und minimieren, anschließend den zulässigen Kontext bilden – und erst danach ein Modell aufrufen.
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Redaktionell geprüfte Zuordnung im Journal-11-Pilot.
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